Das Familienunternehmen feiert


Das kleine, familiengeführte sizilianische Weingut Colosi feiert 30-jähriges Bestehen. Und darauf kann man stolz sein, das hat sogar der berühmte Weinkritiker Robert Parker bestätigt, der das Weingut überschwänglich lobt: „Colosi ist eine ausgezeichnete Quelle für fabelhafte Weine aus Sizilien.“

Colosi lässt sich für das Jubiläum nicht lumpen und hat einige Schmankerl vorbereitet: eine Magnum limitierte Auflage von Malvasia delle Lipari Doc, Neugestaltung der fünf Äolischen Weine und eine Roadshow, die Treffen und Verkostungen in Restaurants der großen Städte Italiens umfassen wird. „Eine gute Möglichkeit Leute zu treffen, die Schönheit unseres Landes zu zeigen und den Duft und die Aromen unserer Weine bekannt zu machen“, sagt Lydia, die Ehefrau von Piero Colosi. Der Malavasia delle Lipari steht als Symbol für die Weine von Colosi: Leuchtend goldgelbe Farbe, wie die Sonne über Salina, dazu Aromen von Honig und reifen Aprikosen. Der Geschmack: Warm, vollmundig und harmonisch.

Es war 1987, als der junge Piero Colosi den Fußstapfen seines Vaters zu folgen begann.  Das Universitätsdiplom in Önologi ermöglichte Pietro neue Produktions- und Geschäftziele zu entwickeln, er überraschte mit neuen Impulsen, die das Weingut nach vorne brachten und zudem auch internationale Bekanntheit schafften. Inzwischen gehört die „Cantina Colosi“ mit ihren 10 Hektar Weinbergen zwischen Capo Faro und Porri zu den repräsentativsten Weinproduzenten der Äolischen Inseln und Sizilien.

Piero Herzensanliegen bei der Feier sei Folgendes: „Es ist eine Art und Weise dieser schönen Gegend danke zu sagen, der wir angehören und mit der wir uns untrennbar verbunden fühlen, zugleich wollen wir unsere Arbeit feiern, die zu den schönsten in der Welt gehört, weil es uns zurück auf die Erde bringt und die Luft mit Wohlgeruch erfüllt ist, die wir vor allem in den Weinbergen atmen. Uns verbinden so viele Dinge und wir sind stolz, auf das, was wir erreicht haben – auf eine bescheidene, konstruktive, positive Art und Weise, weil wir nie unsere Wurzeln vergessen haben und an diese erinnern wir uns auch heute noch.“